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Mounika Feth: Der Erdbeerpflücker (Rezension)![]()
05.01.2004
Von unserer Redakteurin Sonja Bialek
Zwei Mädchen werden in Norddeutschland vergewaltigt und brutal niedergestochene! Die Fälle bleiben unaufgeklärt! Und plötzlich schlägt der Mörder ganz in der Nähe von Jettes Umfeld zu. Eine Schulkameradin wird brutal ermordet. Spuren hat der Mörder keine hinterlassen. Die Polizei steht vor einem Rätsel! Doch Jette ist viel zu sehr mit ihrem Alltag beschäftigt, als von diesem traurigen und gruseligen Ereignis Notiz zu nehmen. Viel mehr macht sie sich Sorgen um ihre Freundin Caro. Diese benimmt sich in letzter Zeit komisch. Ist kaum noch in der WG anzutreffen und wird immer verschlossener. Caro vertraut Jette an, sie habe einen neuen Freund. Aber er habe ihr verboten über ihn oder ihre Beziehung zu reden. Trotzdem sei sie noch nie so glücklich gewesen. Sie glaubt, sie würden ewig zusammen bleiben, bis der Tod sie scheidet! Als ihre Freundin ermordet wird, schwört Jette öffentlich Rache - und macht den Mörder damit auf sich aufmerksam. Er nähert sich Jette als Freund, und sie verliebt sich in ihn, ohne zu ahnen, mit wem sie es in Wahrheit zu tun hat. Ein packender Thriller, der Gänsehaut verursacht! Monika Feth schreibt auch aus der Sicht des Mörders und gibt damit einen Einblick in die Gedankenwelt eines Psychopaten, dessen Gefühle der Leser schauriger Weise teilweise nachempfinden kann. Andererseits wird das Verliebtsein Jettes so genau beschrieben, dass man am liebsten selbst das Mädchen schütteln und anschreien möchte: „Siehst du es nicht!“ Die Autorin Monika Feth schreibt folgendes über ihren Thriller: „Und plötzlich sah ich die Saisonarbeiter in unserem Dorf und auch das Dorf selbst in einem ganz anderen Licht. Die Stille wurde manchmal bedrohlich, die Schatten schienen Kälte auszustrahlen. Auch den Duft der Erdbeeren, der in den Sommermonaten das Dorf einhüllt, nahm ich nun deutlich wahr.“ Autor/in: Monika Feth
Verlag: C. Bertelsmann Verlag
Umfang: 352 Seiten
Erscheinungsjahr: 2003
Preis: 7,90 €
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