|
Stieg Larsson: Verblendung (Buchkritik)07.05.2006
Von unserer Redakteurin Nadine JerkeDer erfolgreiche Journalist Mikael Blomkvist, der sich nach einem Gerichtsprozess aus der Öffentlichkeit zurückziehen will, erhält von dem steinreichen Großindustriellen Henrik Vanger einen ungewöhnlichen Auftrag. Vanger sucht seit mehr als vierzig Jahren nach seiner geliebten Nichte Harriet, die eines Tages während eines Familientreffens spurlos verschwand. Henrik Vanger ist nie über diesen Verlust hinweggekommen, hat auf eigene Faust weiter geforscht und mit seinen Erkenntnissen ganze Aktenordner gefüllt. Zudem erhält Vanger seit dem Verschwinden seiner Nichte jedes Jahr zu seinem Geburtstag eine gepresste Blume per Post – genau das Geschenk, das ihm Harriet machte, bevor sie verschwand… Nun soll Blomkvist die Ermittlungen wieder aufnehmen und zu diesem Zweck für ein Jahr auf der Vangerschen Insel leben, die seit Jahrzehnten das zu Hause der Familie ist. Zeitgleich ermittelt Lisbeth Sander, eine Angestellte des Anwalts von Henrik Vanger, in diesem Fall. Als Blomkvist und Sander sich begegnen und ihre Ergebnisse vergleichen, wünschen sich alle Beteiligten, sich nicht mit diesem Fall beschäftigt zu haben. Stieg Larssons Kriminalroman „Verblendung“ ist von der ersten Seite an mitreißend und sehr spannend geschrieben. Auch die zahlreichen Personen, die zur Geschichte beitragen, sind so geschickt in die Erzählung eingeflochten, dass der Leser jederzeit dem Verlauf folgen kann. Ein tolles Buch – zu empfehlen für Fans von undurchsichtigen Kriminalromanen!
Stieg Larsson, 1954 in Umeå, Schweden, geboren, war Journalist und Herausgeber des Magazins EXPO. Er galt als einer der weltweit führenden Experten für Rechtsextremismus und Neonazismus. 2004 starb Stieg Larsson an den Folgen eines Herzinfarkts. Die Bücher aus seinem Nachlass erscheinen bei Heyne.
Autor/in: Stieg Larsson
Verlag: Heyne
Umfang: gebunden, 688 Seiten
Erscheinungsjahr: März 2006
ISBN: 978-3-453-01181-6
Preis: 21,95 €
Das könnte Ihnen auch gefallen:
Stieg Larsson: Verdammnis (Buchkritik)Anne Holt: Das achte Gebot (Kritk) Anne Holt: Das letzte Mahl (Buchkritik) Anne Holt. Die Präsidentin (Kritik) Jo Nesbö: Das fünfte Zeichen (Kritik) Ilkka Remes: Blutglocke (Kritik) Ilkka Remes: Ewige Nacht (Kritik) Ilkka Remes: Höllensturz (Kritik) Illka Remes: Das Hiroshima Tor (Kritik)
Weitere Links zum Thema:
www.heyne.de
Weitere Tipps aus dieser Rubrik:
Jugend |
Regional |
Unterhaltung |
Reisen |
Gesundheit |
Haus & Garten
Impressum | Disclaimer | Kontakt Sitemap Jugend:
News | Wir über uns | Top Themen | Angesagt | Schule | Wissen | Sport | Brennpunkt | Entertainment | Top 5 Gelbe Seiten Sitemap Unterhaltung:
Aktuelle Themen | Musik | Bücher | Kino & DVD | Spiele | Top 5 Gelbe Seiten | Archiv Sitemap Gesundheit:
Beauty | Neues aus der Welt der Gesundheit | Psychologie | Wellness | Was ist eigentlich...? | Ernährung | Bücher & Medien | Top 5 Gelbe Seiten Sitemap Haus & Garten:
Aktuelles | Bauen und Renovieren | Wohnen | Unter freiem Himmel | Kräuter-ABC | Maschinen und Handwerkzeug | Bücher & Medien | Veranstaltungen | Top 5 Gelbe Seiten © 2010 Themenguide.de - Musik, Bücher, Spiele
|