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Alicia Giménez-Bartlett: Die Stimme des Blutes (Rezension)20.08.2008
Kurzes für den Sommer - Die Stimme des Blutes: Vier fesselnde Short Crimi Stories aus Barcelona von der Spanierin Alicia Giménez-Bartlett.
Inspectora Petra Delgado und ihr Subinspektor Fermin Garzón sind diesmal in vier Kurzeinsätzen in ihrer Heimatstadt Barcelona unterwegs. Ihre Ermittlungen drehen sich um den Tod eines Lateinlehrers, der vor seiner gesamten Klasse erschlagen wird, um den Mord an vier Bardamen, die nicht nur zusammen gearbeitet, sondern auch in einer gemeinsamen Wohnung gelebt haben, um einen toten Super-Macho in einer Fitness-Sauna, der bei den Frauen verhasst war und um einen gut aussehenden jungen Litauer, der vermeintlich Selbstmord begangen hat. In seiner unnachahmlichen Art beginnt das ungleiche Paar zu ermitteln und kommt den Tätern schon bald mit viel Spürsinn und Humor auf die Spur. Vier Kurzkrimis mit den Meisterermittlern Inspectora Petra Delgado und Subinspektor Fermin Garzón sind in dem neuen Band von Alicia Giménez-Bartlett zusammengefasst. Der humorvolle Schlagaustausch zwischen den beiden ist immer auch eine Auseinandersetzung zwischen dem modern-progressiven und dem traditionell-konservativen Spanien. Deshalb ist es schade, dass diese Wortgefechte und auch das Privatleben der beiden Ermittler bei den Kurzgeschichten, anders als in den Romanen, etwas auf der Strecke bleiben. Aber wer ein paar kurzweilige Short-Crime-Stories mit sommerlich-mediterranem Ambiente sucht, ist bei „Die Stimme des Blutes“ genau richtig. von unserer Redakteurin Silke Schröder Autor/in: Alicia Giménez-Bartlett
Verlag: Lübbe
Umfang: 155 Seiten
Erscheinungsjahr: August 2008
ISBN: 978-3404922987
Preis: 7,00 €
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