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Arne Dahl: Ungeschoren (Rezension)21.09.2007
von unserer RedakteurinSilke Schröder Neuer Wind weht im Spitzenteam der schwedischen Reichspolizei. Kerstin Holm übernimmt die Leitung der A-Gruppe und gleich ihr erster Fall hat es in sich: Vier Menschen werden ermordet und alle haben einen Buchstaben tätowiert. Aber was bedeutet „PUCK“? Ist es der Eishockeypuck oder der kleine Kobold aus Shakespeares Sommernachtstraum? Kurz vor dem Mittsommerfest, den längsten Tagen im Jahr und der Zeit der Mythen, der Liebe und der Verwirrungen, kommt das Ermittlerteam einem Mörder mit einer perfiden Moral auf die Spur, denn alle Toten waren selbst Täter: Ein skrupelloser Fernsehchef, ein Zuhälter, ein Ehrenmörder und eine mordende Krankenschwester. Doch wer ist das nächste Opfer? Der Mörder hat sein Werk noch nicht vollendet! Auf Hochtouren ermittelt das Stockholmer Team, bis es zu einem wahrhaft überraschenden Finale kommt. Alles hängt irgendwie miteinander zusammen - das ist die Quintessenz von Arne Dahls neuem Krimi „Ungeschoren“. Lose gestreute Informationen verknüpft er geschickt mit scheinbar zusammenhangslosen Fällen und zelebriert so die Verwirrungen und Entwirrungen wie Altmeister Shakespeare in seinem „Sommernachtstraum“. In diesem ungewöhnlichen Krimi geht es aber auch darum, dass ein Mörder moralisch handeln will und die Polizei, als eigentliche Hüterin von Recht und Gesetz, der Gerechtigkeit nicht Genüge tun kann. Auch wenn dies nicht der erste Fall der „A-Gruppe“ ist: „Ungeschoren“ bietet einen spannenden Einstieg in die Welt des Arne Dahl und seinem Ermittlerteam.
Arne Dahl ist das Pseudonym des schwedischen Romanautors Jan Arnald, geboren 1963. Arnald ist Literatur- und Theaterkritiker und arbeitet für die Schwedische Akademie, die alljährlich den Nobelpreis vergibt.
Autor/in: Arne Dahl
Verlag: Piper
Umfang: 416 Seiten
Erscheinungsjahr: September 2007
ISBN: 978-3492048781
Preis: 19,90 €
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