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Jenny Zylka: Beat Baby, Beat (Buchkritik)22.11.2004
Von unserer Redakteurin Silke Schröder
Als die 22-jährige Brenda in einem Café Conni kennen lernt, ist für die beiden schnell klar, was sie wollen: In einer Band spielen, aber auf keinen Fall singen. Nachdem sie die „schönen Schwestern“ und Nathalia, die Einzige mit einer richtigen Musikausbildung, mit ins Boot geholt haben, gründen sie die Band „Beat Bande“. Auf dem Programm stehen 60er Jahre Instrumental-Cover Versionen und einige eigene Songs. Der Erfolg lässt nicht lange auf sich warten, und als noch Brendas Schwarm Michael die Band managt, geht es bei ihnen richtig ab. Durch einen Werbeauftritt für Wimperntusche landen sie mit ihrem Hit „Mascara“ in den Top 10. Was danach kommt, ist der Streit um die Zukunft der Band und um den richtigen Manager. Die Band löst sich auf und jede geht ihre eignen Wege. Jenny Zylka ist mit ihrem Roman ein modernes Stück Popgeschichte gelungen. Leicht, witzig und unbeschwert beschreibt sie eine imaginäre Frauenband, die sie liebevoll „Damenkapelle“ nennt, auf ihrem Weg in die obersten Chartebenen. Manchmal ein bisschen oberflächlich, aber trotzdem gut erzählt, geht es neben der Musik auch um die alltäglichen kleinen Probleme wie Beziehungen, Schuhticks und Jobs. Aber auch um die Auseinandersetzungen, ob es Gleichberechtigung im Musikbizz gibt und ob man für eine Kosmetik-Firma auftreten kann, die ihre Produkte mit Tierversuchen erforscht, werden diskutiert. Und das Buch zeigt uns auch, das Erfolg nicht alles ist. Endlich mal ein Roman ohne Zickenterror, in dem es vor allem um eines geht: Coole, gute Musik zu spielen und den Spaß nicht zu verlieren. Autorin: Ausgabe: Broschiert Verlag: Erscheinungsdatum: ISBN: 3499236192 Preis: br> Autor/in: Jenny Zylka
Verlag: Rowohlt Tb.
Erscheinungsjahr: Juni 2004
Preis: 12,00 €
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