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Elizabeth Corley: Sine Culpa (Kritik)

04.07.2007
Von unserer Redakteurin
Silke Schröder

Inspector Fenwick steckt in einem erschütternden Fall fest. Seit Jahren verschwinden Jungen im Alter von 11-13 Jahren und tauchen nicht mehr auf. Fenwick vermutet einen ausgeklügelten Pädophilen-Ring dahinter. Als durch einen Erdrutsch die Leiche eines der Jungen entdeckt wird, schöpfen er und die junge Polizistin Louise Nightingale wieder Hoffnung auf die Lösung des Falles. Und tatsächlich haben sie bald eine Spur, die sie zu Männern führt, die hohe Posten beim Militär haben.  

Ein gut aussehender Inspektor, eine junge Polizistin. Englands Krimiautoren scheinen sich auf diese Konstellation eingeschossen zu haben. Auch Elizabeth Corley greift darauf zurück und entwickelt einen spannenden Kriminalfall. Dabei beschreibt sie nicht nur das Kleinklein der alltäglichen Polizeiarbeit, sie geht auch auf die Machtstrukturen und die Eifersüchteleien innerhalb des Polizeiapparats ein mit seinen Beförderungsstrategien und oft umstrittenen Zuständigkeiten. Obwohl der Krimi manchmal logisch etwas schwächelt, ist er durchaus sehr lesenswert.

Wer englische Krimis von Peter Robinson, Elisabeth George, Susan Hill oder Ian Rankin mag, hat hier eine weitere Lieblingsautorin gefunden.
Elizabeth Corley wuchs in West Sussex, England, auf. Sie lebt in London und arbeitet als Direktorin eines deutschen Global-Investment-Unternehmens. Ihre Inspetor-Fenwick-Thriller »Requiem für eine Sängerin«, »Nachruf auf eine Rose« und »Crescendo« sind Kultbestseller.
Autor/in: Elizabeth Corley
Verlag: Scherz
Umfang: 479 Seiten
Erscheinungsjahr: Juni 2007
ISBN: 978-3502180975
Preis: 16,90 €


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