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Frank Schätzing: Mordshunger (Kritik)

13.03.2007
von unserer Redakteurin
Silke Schröder

Inka Barning wird ermordet aufgefunden. Anstelle eines Beweises gibt es gleich mehrere Verdächtige mit einem ernst zu nehmenden Motiv, was die Arbeit von Hauptkommissar Cüpper und seinem Assistenten Rabenhorst nicht gerade erleichtert. War es Inkas schwerreicher Ehemann, sein aus Security-Gründen engagierter Doppelgänger oder doch eher ihre Tochter, eine Tierpflegerin im Kölner Zoo? Neben dem Ermittlungsdilemma hat Cüpper auch noch mit privaten Problemen zu kämpfen, denn seine Freundin hat ihn verlassen und die halbe Kücheneinrichtung mitgenommen. Wo soll der Kommissar nun seine kulinarischen Fantasien ausleben?

Frank Schätzing weiß zu unterhalten. Er hat seinen „Mordshunger“ nicht nur selbst geschrieben, sondern er übernimmt in diesem Hörbuch, frei nach Rufus Beck, auch sämtliche Sprechrollen selbst – und zwar durchaus überzeugend mit jeweils individueller Intonation und einem zum Teil herzhaft breiten Kölner Dialekt. Sein sprecherisches Engagement hilft den Hörern auch über gelegentliche Schwächen in der Story hinweg. Für „Kölle-“ und Schätzing-Fans ein kurzweiliger Hörgenuss.
Frank Schätzing, geboren 1957, ist Gründer und Inhaber einer Werbeagentur in Köln und beschäftigt sich mit Chaosforschung und Kommunikationswissenschaften. Er schreibt Krimis, Satiren und Utopien.
Autor/in: Frank Schätzing
Verlag: Dhv der Hörverlag
Umfang: 4 CDs
Erscheinungsjahr: Februar 2007
ISBN: 978-3899409932
Preis: 24,95 €


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