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Jim Kelly: Einer blieb zurück (Rezension)

© Blanvalet
14.11.2008


“Einer blieb zurück“ ist der neue, überaus packende Krimi von dem britischen Autoren Jim Kelly.

Für eine Story über die Armee begleitet der Reporter Philip Dryden eine der britischen Truppen zum Manöver. Mit nur sehr wenig Begeisterung lässt sich Dryden von dem Kommandierenden das Gelände zeigen.

Die Besonderheit des Truppenübungsplatzes ist die Tatsache, dass vor mittlerweile siebzehn Jahren das kleine Dorf Jude’s Ferry evakuiert wurde, um dort die Manöver durchführen zu können. Anfangs wurde den Dorfbewohnern noch vorgegaukelt, sie müssten nur kurzzeitig ihre Häuser verlassen. Trotz zahlreicher Proteste wurde aus der Gegend Armeegelände gemacht.

Während des Manövers, in Begleitung von Reporter Dryden, finden die Soldaten in Jude’s Ferry ein Skelett. Sofort ist Drydens Spürsinn geweckt. Auf der Suche nach einer möglichst explosiven Story kommt der Reporter nach und nach alten Familienfehden auf die Spur. Nicht alle Bewohner haben vor siebzehn Jahren das Dorf verlassen…

Jim Kelly liefert hier ein Meisterwerk der Spannung ab. Seine genial konstruierte Geschichte fesselt den Leser von Beginn an. Die über vierhundert Seiten fühlen sich am Ende kürzer an, als erwartet. Ein absolutes Highlight für Krimifreunde!

von unserer Redakteurin Nadine Jerke
Jim Kelly arbeitet seit vielen Jahren als Korrespondent der "Financial Times" in London. Er lebt mit seiner Frau und der gemeinsamen Tochter in Ely, Cambridgeshire. Seit seinem Debüt "Tod im Moor", wird seine Krimiserie zu den neuen Höhepunkten britischer Krimikunst gezählt und findet international immer mehr begeisterte Leser.
Autor/in: Jim Kelly
Verlag: Blanvalet
Umfang: Taschenbuch, 411 Seiten
Erscheinungsjahr: November 2008
ISBN: 978-3-442-36953-9
Preis: 8,95 €


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