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Minette Walters: Des Teufels Werk (Kritik)20.03.2006
von unserer RedakteurinSilke Schröder Connie Barns ist Kriegsberichterstatterin und in den Krisenregionen dieser Welt zu Hause. Im Bürgerkriegschaos von Sierra Leone stößt sie auf eine Reihe ungeklärter Frauenmorde, und schnell fällt ihr Verdacht auf einen besonders brutalen Söldner. Als sie ihn als Angestellten einer privaten Sicherheitsfirma in Bagdad wieder trifft, wird es für Connie selbst gefährlich. Doch anscheinend hat sie auch noch andere Feinde, denn kurz bevor sie das Land verlassen kann, wird sie für drei Tage entführt. Nach der Freilassung flüchtet die Journalistin ohne offizielle Erklärung nach England. In Devon beginnt sie sich nicht nur langsam einzuleben, sondern findet auch in der einsilbigen Jess eine gute Freundin – bis sie von ihrer Vergangenheit wieder eingeholt wird. Minette Walters neuer Thriller glänzt von der ersten bis zur letzten Seite durch subtile Spannung. Geschickt streut sie Zeitungsausschnitte, Polizeiberichte und E-Mails in ihre Story ein und wie auch in ihren anderen Büchern hält Walters uns stets im Ungewissen über des Rätsels Lösung – allzu voreilige Schlüsse sind wie immer fehl am Platz! Ihr detailreicher Erzählstil, ein spannender Nebenplot, viele unerwartete Wendungen und starke Frauen machen diesen Krimi zu einem exzellenten Lesevergnügen. Minette Waltersarbeitete lange als Redakteurin in London, bevor sie Schriftstellerin wurde. Seit ihrem Debüt "Im Eishaus", das 1994 auf Deutsch veröffentlicht wurde, zählt sie zu den Lieblingsautoren von Millionen Leserinnen und Lesern in aller Welt. Alle ihre bisher erschienenen Romane wurden mit wichtigen Preisen ausgezeichnet und in zahlreiche Sprachen übersetzt. Minette Walters lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Söhnen in Hampshire, England. Autor/in: Minette Walters
Verlag: Goldmann
Umfang: 480 Seiten
Erscheinungsjahr: Februar 2006
ISBN: 978-344230128-7
Preis: 19,95 €
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