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Sujata Massey: Der japanische Liebhaber (Rezension)

© Piper Verlag
08.08.2007
von unserer Redakteurin
Silke Schröder

Die Kunstexpertin Rei Shimura ist zurück in Japan. Im Auftrag eines amerikanischen Museums soll sie einen besonders wertvollen antiken Krug ausfindig machen, der aus dem irakischen Nationalmuseum entwendet wurde. Ausgerechnet ihr Ex-Freund Takeo Kayama, der Eigentümer der berühmtesten Ikebana-Schule Japans, soll im Besitz der Keramik sein. So macht sich Rei trotz einer Taifun-Warnung auf, um ihren Ex-Freund wiederzutreffen und die Spur des kostbaren Kunstobjekts aufzunehmen.

Endlich wieder ein Roman, in dem Masseys Heldin Rei Shimura in Japan agiert. Denn genau diese Mischung aus packendem Krimi und charmanter Einführung in die japanischen Lebensweisen, Regeln und Gebräuche macht Sujata Masseys Bücher so lesenswert. Diesmal kommt es zu einem gravierenden Lebenswandel ihrer mittlerweile 30-jährigen Hauptakteurin – in welcher Weise, wird hier natürlich nicht verraten. Der Entwicklung der Geschichte tut die Wendung jedenfalls sehr gut.

Schon jetzt warten wir also ungeduldig, wie es mit Rei und ihrem Leben zwischen antiker Kunst und moderner Spionage weitergeht. Spannend, unterhaltsam, horizonterweiternd.
Sujata Massey, 1964 als Tochter einer Deutschen und eines Inders geboren, verbrachte ihre Kindheit und Jugend in den USA und dann mehrere Jahre in Hayama, Japan. Sujata Massey lebt in Baltimore und kehrt so oft wie möglich nach Japan zurück.
Autor/in: Sujata Massey
Verlag: Piper
Erscheinungsjahr: August 2007
ISBN: 978-3492271332
Preis: 13 €


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