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Susan Hill: Des Abends eisige Stille (Kritik)

19.06.2007
von unserer Redakteurin
Silke Schröder

Der englische Inspector Simon Serrailler hat sich nach einem besonders schwierigen Fall, bei dem seine Kollegin und gute Freundin Freya Graffham ermordet wurde, eine Auszeit genommen, um sich im fernen Venedig zu erholen. Doch diese Auszeit endet abrupt, als ein Anruf kommt, dass seine schwer behinderte Schwester Martha im Sterben liegt. Wieder in seiner Heimatstadt Lafferton angekommen, kümmert er sich nicht nur um seine kranke Schwester, er muss sich gleichzeitig um das Verschwinden des 7-jährigen David Angus kümmern, der morgens in ein Auto stieg und nie wieder auftauchte. Eine schwere Zeit für ihn und sein Team, denn der Junge bleibt unauffindbar.

Susan Hills neues Buch ist eigentlich kein Krimi im engeren Sinne. Zwar wird ein Kind entführt und ein anderes tot aufgefunden, aber in erster Linie dreht sich die Geschichte um die Familie Serrailler. Simons Zwillingsschwester Cat bekommt ihr drittes Kind, seine kleine schwerstbehinderte Schwester stirbt und Simon wird von einer Ex-Freundin tyrannisiert. Außerdem ist da noch Andy, der Ex-Knacki, der nach der Entlassung aus dem Gefängnis einen neuen Job sucht.

Am Ende bleiben viele Fragen offen und so hoffen wir, dass Susan Hills nächster Roman wieder mehr ein Krimi ist.
Autor/in: Susan Hill
Verlag: Knaur
Umfang: 489 Seiten
Erscheinungsjahr: Mai 2007
ISBN: 978-3426661475
Preis: 18,90 €


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