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Chinas heilige Berge17.03.2005
Steile Treppen, die direkt in den Himmel zu führen scheinen; abenteuerlich schmale Steige über dem Abgrund; Klöster in Schwindel erregender Höhe – Chinas heilige Berge sind voller spektakulärer Ansichten, die von geradezu pittoresken Ensembles bis hin zu Szenerien von unerreichter Dramatik reichen. Dieser Bildband präsentiert die landschaftlich schönsten und geschichtsträchtigsten Bergregionen, deren Klöster und viel besuchte Tempel von einer nie abgerissenen Verbindung und harmonischen Beziehung von Mensch und Natur zeugen.
Die spirituelle Entwicklung sowohl des Daoismus als auch des Buddhismus war in China untrennbar mit den Bergen verbunden. In die Bergwelt, die im Fernen Osten als ein Ort der Besinnung gilt, zogen sich Mönche und Einsiedler zur Meditation und zum Leben in der Einsamkeit zurück, von hier kamen aber auch weit reichende Impulse. So liegt auf dem Song Shan das berühmte Shaolin-Kloster, in dem die Kampfkunst des Kung Fu entstand. Selbst der japanische Zen-Buddhismus hat auf diesem Berg seinen Ursprung. Die Vielfalt der Landschaften hat seit alters her die Baumeister inspiriert und so ist durch die gelungene Symbiose von Bauwerken und Bergwelt eine einzigartige Kulturlandschaft entstanden. Der Tai Shan beispielsweise, der als Urvater aller heiligen Berge gilt und den man über eine Treppe mit mehr als 6600 Steinstufen erklimmen muß, wurde in die Welterbeliste der UNESCO aufgenommen. Karl Johaentges und Uli Franz zeigen mit den heiligen Bergen eine weithin unbekannte Seite Chinas in eindrucksvollen Bildern und kenntnisreichen Texten, die jedes Phänomen in seinem mythologischen und historischen Kontext beschreiben. Karl Johaentges, geboren 1948, bis 1985 als Architekt tätig, zählt zu den profilierten deutschen Reise- und Landschaftsfotografen und ist Gründungsmitglied der Fotografenagentur LOOK. China hat den Hannoveraner seit seiner ersten Chinareise 1978 in den Bann gezogen. Johaentges fotografierte über 25 Bildbände, seine Reportagen und Bilder erscheinen in Magazinen wie Stern, Spiegel oder Merian sowie im Ausland. Arbeitsschwerpunkt des Weltreisenden sind Reisefeatures, Reportagen und Architekturfotografie. www.kajofoto.de Uli Franz, Jahrgang 1949, lebt als Schriftsteller in Köln und auf der Insel Brac. Die chinesische Kultur kennt er aus erster Hand: Drei Jahre lang arbeitete er als Lektor und Korrespondent in Peking. Von seinen zahlreichen Büchern erlangte die Biografie über Deng Xiaoping internationale Anerkennung. Zuletzt erschienen Gebrauchsanweisung für Tibet und der historische Roman Im Schatten des Himmels. Autor/in: Karl Johaentges (Fotos) und Uli Franz (Text)
Verlag: Frederking & Thaler
Umfang: 192 Seiten • 240 Farbfotos
Erscheinungsjahr: 2005
ISBN: 978-3-89405-648-3
Preis: 49,90 Euro
Weitere Links zum Thema:
www.frederkingundthaler.de
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