Themenguide.de
Themenguide.de
Interaktiv
GelbeSeiten

Themenguide Unterhaltung

Das kleine Gespenst

19.05.2005
Von unserer Redakteurin Katrin Ruß

Spielidee:
Was passiert, wenn ein besonders Kinderbuch wie „Das kleine Gespenst“ in die Hände eines Spieleautors wie Kai Haferkamp fällt? Klar, da kommt ein Spiel bei raus und wird natürlich gleich Spiel des Jahres 2005 in der Kategorie Kinderspiele. Und dass auch das ein besonderes sein muss, zeigt schon, dass Ottfried Preußler, der sich bisher der Umsetzung seiner Bücher in Spiele verschlossen hat, zustimmte. Das Spiel nimmt den Erzählfaden auf, indem es die Spieler Punkt Mitternacht zur Geisterstunde mit dem kleinen Gespenst durch die dunklen Flure von Burg Eulenstein schickt. Dabei werden mit Hilfe eines mysteriösen magnetischen Schlüsselbunds Geheimnisse gelüftet, die sich hinter den knarrenden Türen des alten Gemäuers verbergen. In der Mitte des Schachteleinsatzes prangt die große Rathaus-Uhr. Unterhalb der mitternächtlichen Stundenzahl „12“ befindet sich ein kleines Sichtfenster. Rund um das drehbare Zifferblatt sind dreizehn Vertiefungen angeordnet, die Burgkammern; in diese Kammern wird je ein Kärtchen mit einem Motiv (z.B. einem Freund des kleines Gespenstes) aus Otfried Preußlers Buch gelegt. Dann wird jede Kammer mit einer feuerroten Tür verschlossen, und das Spiel kann beginnen. Die Spieler müssen sich die Figuren gut merken, um sie nach und nach wieder finden zu können. Wer als erster 6 hintereinander aufdecken kann, gewinnt das Spiel.

Ausstattung:
Vor dem ersten Spiel muss man die Burg Eulenstein mit der Turmuhr aufbauen. Dabei ist etwas Hilfe durch ältere Geschwister oder Erwachsene von Nöten. Alle Teile (einschließlich der Schachtel!) spielen eine Rolle und werden gebraucht. Die Teile sind sehr nett gestaltet. Kinder, die das kleine Gespenst bereits kennen, werden viele „alte Bekannte“ wieder treffen. Der magnetische Schlüsselbund und die Rumpelkugeln besitzen einen hohen Aufforderungscharakter und bringen viel Spaß ins Spiel.

Regelwerk:
Im Kern handelt es sich um ein Gedächtnisspiel. Die Spieler müssen sich die Figuren hinter den Verliestoren gut merken um mit dem Schlüsselbund, den das kleine Gespenst in der Hand hält, die richtige Tür zu öffnen. Das klingt leicht, ist aber ganz schön schwer. Das Spiel trainiert so Gedächtnis und visuelle Merkfähigkeit. Da die Verließe jedes Mal wieder neu bestückt werden, kommt keine Langeweile auf.

Zielgruppe:
Familienspiel für Kinder ab 5 Jahren (auch durchaus für etwas jüngere Kinder geeignet), dass jede Menge Spaß bringt.
Idee
Ausstattung
Spaßfaktor
Schwierigkeit
Gesamtwertung
Genre: Gedächtnisspiel
Autor: Kai Haferkamp
Verlag + Erscheinungsjahr: Kosmos, 2005
Spielerzahl: 2-4
Alter: 5 +
Spieldauer: 15 – 20 Minuten
Preis: ca. 24,95 EUR
Jetzt kaufen Direkt bei Amazon bestellen
Weitere Links zum Thema:
Kosmos Verlag


zum Seitenanfang

Sitemap Unterhaltung:
| | |





© 2012 Themenguide.de - Musik, Bücher, Spiele