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Das Sams

Nach den Büchern von Paul Maar


23.05.2006
Von unserer Redakteurin Katrin Ruß

Spielidee:
Es ist schon ein echtes Glück, dass ausgerechnet der schüchterne und unsichere Herr Taschenbier dem Sams begegnet. Dieses kann nämlich nicht nur Wünsche erfüllen. Nein, die Begegnung mit dem quirligen und einfallsreichen Sams verändert Herrn Taschenbier. Das Sams nämlich ist ein furchtloses Wesen, das sich von keinem einschüchtern lässt. Ohne Angst macht es lauter Sachen, die Herr Taschenbier auch gern mal probieren würde, sich aber nicht traut. Das Sams zeigt Herrn Taschenbier nach und nach, wie er seine Schüchternheit überwinden und lernen kann, sich zu behaupten. So wird mit Hilfe des Sams (und der Mitspieler!) aus dem ängstlichen Herrn Taschenbier ein selbstbewusster und mutiger Mensch.

Dazu gibt es im Spiel viele Sams-Karten mit Aufgaben, bei denen etwas gezeigt, geraten, ausprobiert oder gewagt werden muss. Dafür müssen alle Spieler sich etwas trauen. Wer etwas geschafft hat, erhält Punkte aus der Wunschmaschine. Und wer sechs unterschiedliche Gegenstände gesammelt hat, klar, der gewinnt das Spiel. Allerdings entsteht beim Spielen so viel Spaß, dass das Gewinnen fast nebensächlich wird.

Ausstattung:
Herzstück des Spieles sind Sams-Karten. Dabei gibt es Rätselkarten, Rechenkarten, Sprachkarten, Aktivitätenkarten und andere. Jede mit einer Aufgabe. Für gelöste Aufgaben werden Wünsche erfüllt. Doch wie Sams-Kenner wissen, ist Wünschen eine Kunst, die nicht so leicht zu beherrschen ist. Darum muss man aufpassen, dass man die richtigen Punkte aus der Wunschmaschine fängt. Die Wunschmaschine ist nett gebaut und gestaltet und es macht viel Spaß, sie in Gang zu setzen. Und dann gibt es noch das Sams-Wochenbrett mit den Wunschpunkten. Wenn sie alle sind, endet das Spiel. Alle Materialien sind ausgesprochen ansprechend und nett gestaltet. Damit entsteht Spielfreude pur!

Regelwerk:
Bei dem Spiel handelt es sich um ein Kommunikationsspiel. Alle Spieler werden gleichermaßen aktiv, ob es nun um das Rätseln oder Ausprobieren geht. Manche Aufgaben sind so gestaltet, dass man sich trauen muss, vor den anderen Spielern etwas vorzumachen. Das ist insbesondere für schüchterne Kinder sicher eine Herausforderung. Durch die Konzeption des Spieles mit der Möglichkeit auch Fragen abzulehnen, entsteht aber kein Druck. Und nicht nur der Herr Taschenbier wird am Ende etwas selbstsicherer sein.

Zielgruppe:
Familienspiel für Kinder ab 5 Jahren. Besonders gut eignet sich das Spiel auch für den Einsatz in Gruppen (Klassen, Therapiegruppen, ...), weil es sozial unsicheren Kindern hilft, auf spielerische und leichte Art hilft sicherer zu werden.
Idee
Ausstattung
Spaßfaktor
Schwierigkeit
Gesamtwertung
Genre: Kommunikationsspiel
Autor: Kai Haferkamp
Verlag + Erscheinungsjahr: Kosmos
Spielerzahl: 2-4
Alter: 5+
Spieldauer: ca. 60 Minuten
Preis: 24,95 UVP
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