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The House Bunny (Kritik)

23.10.2008

Von unserer Redakteurin Ramona Geißendörfer

© Sony Pictures
Shelley (Anna Faris) ist ein Playboy-Bunny und lebt mit Hugh Hefner und weiteren Bunnys in der legendären Playboy Mansion. Ihr 27. Geburtstag steht unmittelbar vor der Tür und die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Alle freuen sich mit Shelley auf die große Party, die ein großartiger Erfolg wird. Doch am nächsten morgen erlebt Shelley ein böses Erwachen: Beim Frühstück erhält sie die schlimme Nachricht, dass sie aus der Villa fliegt und zwar sofort.
Doch wo soll sie nun hin? Eine Familie hat sie nicht, denn sie ist in einem Kinderheim aufgewachsen. Jetzt beginnt für sie das große Abenteuer. Mit einem alten und klapprigen Auto macht sie sich auf den Weg ins Ungewisse.
© Sony Pictures
Schon in der ersten Nacht landet sie im Gefängnis. Nach ihrer Freilassung irrt sie heimatlos durch die Gegend, bis sie schließlich in der Studentenverbindung Zeta-Alpha-Zeta ein neues Zuhause findet. Hier stößt sie zunächst auf Ablehnung, bis sie all ihren Charme spielen lässt.
Hef möchte sie wieder in die Playboy Mansion zurück holen, nun steht sie vor einer schwierigen Entscheidung: geht sie zurück in die Mansion und erfüllt ihren größten Traum oder bleibt sie bei ihren neu gefundenen Freunden und hilft ihnen, das Studentenheim zu retten?

© Sony Pictures
Fazit:
Wer gerne "The Girls of the Playboy Mansion" oder „Natürlich Blond“ schaut, der wird auch Gefallen an „The House Bunny“ finden. Viel Pink, Plüsch und Glitzer bestimmen das Leben der Bunnys und somit auch das von Shelley. „The House Bunny“ zeigt, wie sich das Leben in der Playboy Mansion im Gegensatz zu dem Leben in einem Studentenwohnheim abspielt. Was in so einer Komödie natürlich nicht fehlen darf, ist ein Umstiling der Studenten und auch die Aussage des Filmes, dass nicht nur das Äußere, sondern nur die inneren Werte zählen. Diese Message ist natürlich mehr als voraussehbar.
Hugh Hefner persönlich ist mit seinen drei Hauptfreundinnen Holly Madison, Bridget Marquardt und Kendra Wilkinson in mehreren Szenen zu sehen. Rumer Willis, Tochter von Bruce Willis und Demi Moore, sowie Colin Hanks, Sohn von Tom Hanks beweisen nicht wirklich, dass sie das Talent von ihren Eltern geerbt haben.
© Sony Pictures
Das liegt aber wahrscheinlich an der Rolle der beiden, denn gerade Colin Hanks hat schon in der Vergangenheit bewiesen, dass er ein guter Schauspieler ist.
Kurzum, „The House Bunny“ ist kein nachdenklicher oder dramatischer Film, er ist einfach zum Lachen und das passiert häufig, denn Shelley tritt in so einige Fettnäpfchen, dies aber mit Stil und Würde.

Prädikat: keine Angabe
Genre: Komödie
Erscheinungsland: USA
Erscheinungsjahr: 2008
Startdatum: 16.10.2008
Regie: Fred Wolf
Darsteller: Anna Faris, Emma Stone, Kat Dennings, Colin Hanks, Katharine McPhee, Beverly D’Angelo, Dana Min Goodman, Lauren Hill, Kellan Rhude, Kiely Williams, Monet Mazur, Rumer Willis, Sarah Mason, Kathleen Gati, Rachel Specter, Christopher McDonald, Jennifer Tisda
Dauer: 97 Minuten
FSK-Freigabe: ab 6 Jahren


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