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Kochen im Wok – gesund und lecker

15.09.2008

Spricht man von einem Wok, so meint man eine gewölbte Pfanne, die in der chinesischen sowie Süd- und Südostasiatischen Küche zu Hause ist.

Anders als bei den üblichen Pfannen gibt es zwischen Boden und Wand keinen Unterschied. Traditionell werden Woks auf offenen Kohleherden benutzt, auf denen sie mit wenig Brennstoff stark erhitzt werden. Heute werden oftmals spezielle Gasbrenner oder Elektrokocher verwendet. Da sich die Hitze besonders auf das Zentrum des Woks konzentriert, kann das Gargut verschoben und so in unterschiedlichen Temperaturbereichen gebraten, gedünstet, frittiert, geschmort, gekocht, blanchiert, gedämpft oder gerührt werden.

Beim Pfannenrühren, der wichtigsten Garmethode, werden die Zutaten unter ständiger Bewegung kurz angebraten und schnell gegart werden. Die Woks gibt es aus unterschiedlichen Materialien: Carbonstahl, Gusseisen, Stahlblech, Edelstahl oder Aluminium. Ihr Durchmesser reicht von etwa 30 Zentimetern bis zu über einem Meter.

Für westliche Haushalte, die keine speziellen Kochstellen für Woks haben, werden Woks mit abgeflachtem Boden angeboten, die auch für übliche Elektro- und Gasherde, teils auch für Induktionsherde geeignet sind. Normale Elektrokochplatten und Gasherde können die für das Pfannenrühren erforderliche Leistung nicht entwickeln: ein Wokherd hat eine Maximalleistung oberhalb von 5.000 bis 10.000 Watt, während westliche Kochherde selten 2.000 Watt übersteigen. Zudem verteilt sich die Wärme des Wokbrenners mit der aufwärts strömenden Heissluft auch an der Aussenwand, während ein Elektroherd nur den Boden des Woks erwärmt.

Für die Herstellung originalgetreuer Wok-Speisen ist daher die Beschaffung eines speziellen Gas-Wokbrenners erforderlich.

Rezeptidee:
Huhn süß-sauer

Zutaten für 2 Personen:
300 Hühnerbrüste oder -filet
100g Mehl
30g Stärkemehl
1 Ei
250ml Wasser
1 Knoblauchzehe
4 TL Zucker
1 TL Essig
2 EL Tomatenketchup
50g Champignons
1 rote Paprikaschote
1 grüne Paprikaschote
1 Scheibe Ananas
Salz
Pfeffer
Sojasauce

Zubereitung:
Hühnerfleisch in Streifen schneiden, mit Salz und Pfeffer würzen. Mehl, Stärkemehl, Wasser und Ei mit dem Schneebesen zu einem Teig verrühren. Nun das Fleisch in Teig tauchen, in heißem Öl braten und warm stellen –  z.B. im Backofen. Dann das Öl in der Pfanne erhitzen, gepressten Knoblauch, Zucker, Essig, Ketchup zugeben, Pilze und Paprika schneiden, mit gewürfelter Ananas vermischen, würzen, Sojasauce zugeben und dünsten. Bei Belieben eventuell mit etwas Stärkemehl binden. Das Fleisch erst kurz vor dem Anrichten zur Sauce geben. Man kann zusätzlich auch noch Bambussprossen, Sojakeimlinge, Erbsen oder ähnliches zufügen.

von unserere Redakteurin Kerstin Cornelius



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