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Die guten und die bösen Geister

09.03.2005
Von unserer Redakteurin Katrin Ruß

Spielidee:
Das Spiel ist ein echter Klassiker. 1982 bei Bütehorn erstmals veröffentlicht, wurde es 2001 von Drei Magier Spiele wieder entdeckt und neu veröffentlicht. Völlig zu Recht, wie wir finden.

Nach dem ersten Aufbau erinnert das Spiel zunächst an das allgekannte Spiel Dame. Allerdings sehen alle Geister für den Gegner gleich aus. Nur jeder Spieler kann für sich selbst erkennen, welcher der eigenen Geister gut und welcher schlecht ist. Da am Ende aber gewinnt, wer keine bösen Geister mehr hat oder wer dem Gegner alle Guten schlägt oder wer einen eigenen guten Geist vom Spielplan entwischen lassen konnte, entscheidet neben Strategie auch noch die Fähigkeit zu einem guten Bluff über den Verlauf.

Das Spiel befand sich übrigens 1982 auf der Auswahlliste zum Spiel des Jahres. Gewonnen hat damals „Sagaland“, das Alex Randolph zusammen mit Michel Matschoss erfand.

Ausstattung:
Sehr schön gestaltetes und umgesetztes Spiel. Da die Geister von vorn alle gleich aussehen, muss man gut aufpassen, um sie nicht mit denen des Gegners zu verwechseln. Hier wäre eine Kennzeichnung vielleicht hilfreich gewesen.

Regelwerk:
Einfache aber geniale Regeln, die ein stets neues interessantes Spielgeschehen produzieren. Gerade die Ungewissheit, immer nur ahnen zu können, was den Gegner zu seinem Zug bewegt, macht den Reiz aus.

Zielgruppe:
Zwei Strategen und Bluffer von 10 Jahren an.
Idee
Ausstattung
Spaßfaktor
Schwierigkeit
Gesamtwertung
Genre: Strategiespiel
Verlag + Erscheinungsjahr: Drei Magier Spiele 2005
Spielerzahl: 2
Alter: 10+
Spieldauer: ca. 20 Minuten
Preis: ca. 15 EUR
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