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Spielekritik: PiratenbuchtEin Spiel von Paul Randles und Daniel Stahl28.11.2002
Von unserer Redakteurin Katrin RußIm Spiel „Piratenbucht“ werden die Spieler Anführer von Piratenschiffen. Auf der Suche nach Ruhm und Schätzen segeln sie durch die Meere. Es gibt 6 Inseln, wo die Piraten ihre Schiffe mit Gold und Schätzen beladen können. Solange sie allein auf einer Insel anlanden, sind sie dabei auch völlig ungestört. Doch befindet sich die Mannschaft eines weiteren Schiffes dort, kommt es zum Kampf. Außerdem müssen sich die Piraten in Acht nehmen vor der Royel Navy, die im Seegebiet für Recht und Ordnung sorgt und dem gefürchteten Seeräuber Blackbeard. Beide stellen sich jedem Schiff in den Weg und kämpfen erbittert. Ziel eines jeden Spielers ist es, durch Gold, Schätze und erfolgreiche Kämpfe Ruhm zu ernten. Wer am Ende die meisten Ruhmpunkte besitzt, ist Sieger.
Das Spiel ist mit Material reich ausgestattet. Entsprechend komplex ist auch das Regelwerk. Man braucht etwas Zeit und Vorbereitung, bevor man loslegen kann. Dann entwickelt sich aber ein spannendes und facettenreiches Strategiespiel, daß sich später noch durch zusätzliche Varianten erweitern läßt. Entscheidend für den Verlauf sind neben Glück und Planung auch etwas Wagemut.
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