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The Dresden Soul Syphony24.11.2008
Der Grundgedanke klingt äußerst interessant. Das 100-köpfige MDR-Orchester spielt zusammen mit vier SängerInnen klassische Songs des Souls ein. Den Gesangspart teilen sich hierbei Bilal, Tweet, Dwele sowie Joy Denalane.Dabei werden unsterbliche Songs der klassischen Soul-Ära von u.a. Al Green, James Brown, Gladys Knight, Ray Charles, Stevie Wonder, Stylistics, O`Jays oder Aretha Franklin vertont. Und das Ergebnis ist perfekt gemachte Hochglanzmusik. Da ist leider nichts mehr von der Hingabe und Schmerz zu hören, die diese Songs so unsterblich machten. Makellose Musik zweifelsohne, doch so schulbuchmäßig vorgetragen verlieren diese Stücke ihre Seele. Einzig Joy Denalane kann ab und an noch etwas retten, doch bleibt am Ende doch ein fahler Nachgeschmack. Ein sehr glattes Album (gibt es auch als DVD) mit mindesten einem Schuss zuviel von allem. Vergleiche mit Classic Rock des u.a. London Symphony Orchestra drängen sich zwar nicht auf - die Richtung ist aber ähnlich. Ambitioniert, aber daneben. Kritik von unserem Redakteur Martin Oehri
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