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THQ: SpongeBob: Angriff der Spielzeugroboter (Review)

für die PlayStation 2


26.11.2007

Von unserer Redakteurin Roksana Leonetti

Wer kennt sie nicht, die Spiele „SpongeBob Schwammkopf: Schlacht um Bikini Bottom“, „SpongeBob Schwammkopf – Der Film“ und „SpongeBob: Kreatur aus der Krossen Krabbe“? SpongeBob begeistert schon seit geraumer Zeit sein Publikum nicht nur am Fernseher, sondern auch auf den Spielekonsolen. Und endlich ist es soweit, SpongeBob lässt seine Fans nicht mehr länger warten und präsentiert mit „SpongeBob: Angriff der Spielzeugroboter“ einen neuen Unterwasser-Spaß in Bikini Bottom. Gemeinsam mit seinen Freunden Sandy und Patrick bestreitet der Schwamm neue Abenteuer.

Die Story:
Professor Calamitous hat eine riesige Armee böser Spielzeuge aufgestellt, die auf den verschiedenen Helden der Nicktoon-Serien basieren. Jetzt hat er diese Spielzeuge ausgesandt, um eine mehrdimensionale Invasion zu starten. Der Spieler muss SpongeBob und seinen Freunden dabei helfen, den teuflischen Plan von Professor Calamitous zu durchkreuzen und die bösen Zwillinge der Nicktoons zu besiegen.

Das Jump and Run-Spiel ist für Kinder ab sechs Jahren geeignet. Man wählt zwischen zehn spielbaren Charakteren aus den Nickelodeon-TV-Serien. In dem neuen Spiel „SpongeBob: Angriff der Spielzeugroboter“ kommen neben den bekannten Protagonisten aus der Serie noch die beiden Helden Tak und Stimpy hinzu. THQ setzt mit dem Spiel die SpongeBob-Reihe erfolgreich fort und stellt den gelben Schwamm auch diesmal gekonnt in Szene.

Das Spiel:
Wie die anderen Spiele aus der SpongeBob-Reihe basiert auch dieses Spiel auf dem TV-Comic. In animierten Spielwelten bestreitet der Gamer zusammen mit SpongeBob und seinen Freunden tolle Abenteuer. In erster Linie kämpft man gegen die Spielzeugroboter. Dank der Mech-Anzüge hat man als Spieler komplett neue Spielmöglichkeiten. Diese können nämlich mit veränderbaren Waffen ausgestattet werden, damit SpongeBob und seine Freunde gegen ihre bösen Zwillinge bestehen können.

Durch Sammeln von kleinen blauen Würfeln kann man sich Charaktere, Kleidungsstücke, Bilder und Backstage-Einblicke erspielen. Innerhalb der Bonuslevel hat man zudem die Möglichkeit, seine Lieblingshelden im kooperativen zwei-Spielermodus zu steuern. Schade das der zwei-Spielermodus nicht auf das gesamte Spiel ausgeweitet wurde, da es zu zweit einfach mehr Spaß macht.

Der Schwierigkeitsgrad ist besonders niedrig gehalten, schließlich richtet sich das Spiel an Kinder ab sechs Jahren. Alle erwachsenen SpongeBob Schwammkopf-Fans werden mit Leichtigkeit durch die Levels kommen. Dadurch ist das Spiel natürlich gerade für die Älteren schnelllebig und binnen weniger Stunden durchgespielt.

Die Steuerung:
Ein Kinderspiel ist vor allem die Steuerung. Schnell erlernt geht es mit SpongeBob und seinen Freunden in den Kampf um die Spielzeugroboter. Die Figuren machen in jeder Situation was von ihnen verlangt wird. Vor allem Kinder können problemlos die Abenteuer des gelben Schwamms bestreiten. Kisten müssen zertrümmert, Gegner ausgeschaltet und Hindernisse durch Sprünge gemeistert werden. Durch die naheliegenden Checkpoints bleibt man zudem nicht im Spielverlauf hängen und bekommt eine faire Chance zu siegen.

Egal für welche Spiel-Figur man sich entscheidet, ob SpongeBob, Sandy oder Patrick, die Charaktere zeichnen sich leider nicht durch außergewöhnliche Fähigkeiten aus. Keiner von ihnen kann etwas besonders gut oder besonders schlecht. Auch die mitlaufende zweite Spieler-Figur, die man zu Beginn mit auswählen musste, hat keine Bewandtnis fürs Spiel – sie ist einfach da.

Die Grafik:
Die grafische Darstellung von „SpongeBob: Angriff der Spielzeugroboter“ ist befriedigend. Die animierten Helden werden gut dargestellt und zeigen eine realitätsnahe Optik. Leider ist die Umgebungsgrafik nicht so liebevoll umgesetzt worden. Trist und farblos zeigen sich die Levels, Passagen wiederholen sich und der Comic-Look kommt zwar rüber, aber da wäre mehr gegangen. Beim nächsten SpongeBob-Spiel sollten diese Defizite beseitigt sein.

Der Sound:
Einen Pluspunkt gibt’s für die deutsche Sprachausgabe. Wenn man das gesprochene versteht, macht’s gleich viel mehr Spaß. Leider wiederholen sich die Sprüche von SpongeBob und seinen Freunden. Auch die Hintergrundmusik kann nicht überzeugen, anfangs ganz nett, wiederholt sie sich nach kurzer Zeit. Am enttäuschendsten ist es, dass SpongeBob und seine Freunde nicht von den original Sprechern synchronisiert werden.

Special-Features:
Der Spielspaß für die Kleinen ist hier eindeutig hervorzuheben. Wenn SpongeBob seine überdimensionale Zunge als Board benutzt oder seine Gegner mit einem Rums weg haut, sind die SpongeBob-Fans glücklich.

Fazit:
Klar ist „SpongeBob: Angriff der Spielzeugroboter“ ein reines Jump and Run Spiel mit wenig Rätseln. Aber als echter Schwammkopf-Fan ist man schon glücklich SpongeBob über den Bildschirm flimmern zu sehen. Bei der nächsten Auflage eines SpongeBob-Spiels sollte auf jeden Fall darauf geachtet werden, dass mehr in die Grafik, den Sound und ins Gameplay investiert wird.

Story
Grafik
Sound
Steuerung
Gameplay
Gesamtwertung
Genre: Action
Sprache: Deutsch
USK: ab 6 Jahre
Systeme: PlayStation 2
Anbieter: THQ
Erscheinungsdatum: 25. Oktober 2007
Preis: ca. 40 Euro


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