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Vivendi Games: The Legend of Spyro: The Eternal Night (Review)für die PlayStation 210.12.2007
Von unserer Redakteurin Roksana Leonetti „The Legend of Spyro: The Eternal Night“ ist das zweite, neue Kapitel der epischen Spyro the Dragon-Triologie. Die renommierte Spieleschmiede Krome Studios hat das Spiel entwickelt und verspricht den Spielern vollen Actiongehalt. Die Story: „The Legend of Spyro: The Eternal Night“ beginnt mit dem Ende des Vorgängers „A New Beginning“, wo Spyro seine Freundin Cynder aus der Gefangenschaft des Dunkelmeisters befreit hat. Kaum das erste Abenteuer bestritten, muss Spyro auch schon wieder ran. Der Affenkönig Graul will den Dunkelmeister wieder zum Leben erwecken und die Weltherrschaft an sich reißen. Visionen warnen den kleinen lila Drachen vor dieser Gefahr und Spyro erkennt, dass seine Widersacher die Welt in ein Zeitalter der Dunkelheit stürzen wollen. Spyro muss nun alles daran setzten dies zu verhindern. Gemeinsam mit seinem treuen Gefährten Sparx, der flinken Libelle, und Ingnitus, Spyros weisem Mentor, gilt es, ein neues Abenteuer zu bestreiten. Das Spiel: Im Verlauf des actionreichen 3D-Spiels muss Spyro die Macht über vier Elemente erlernen, es gilt Feuer, Erde, Eis und Elektrizität zu beherrschen. Mit dem Wissen und den erlernten Fähigkeiten tritt Spyro gegen seine Gegner an und bestreitet ein spannendes Jump & Run-Abenteuer, was durch gelegentliche Rätsel aufgelockert wird. Der Spieler muss den Drachen über Abgründe und bewegliche Plattformen steuern, Power Ups sammeln und gegen Bosse antreten. Diese Gegner versperren in regelmäßigen Abständen den Weg und müssen ausgeschaltet werden. Am Ende wartet der große Affenkönig und in einem atemberaubenden Kampf gilt es die Welt zu retten. Durch das Sammeln von roten, grünen, blauen und lila Edelsteinen kann man sich seine Energiewerte im Bereich Gesundheit, Magie, Zeitlupenkraft und Schwallpower auffüllen. Das Spiel ist auch für Einsteiger sehr geeignet, denn man kommt schnell ins Spielgeschen. Lediglich der niedrige Schwierigkeitsgrad ist ärgerlich, denn die Nahkämpfe sind schnell bestritten und die Endgegner leicht weggehauen. Lediglich die 80 kniffeligen Rätsel haben es in sich. Die Steuerung: Die Steuerung geht spielend von der Hand. Vier brandneue Combos erwarteten den Spieler: Combos Comet Dash, Artic Blast, Earth Pound und Electric Spin. Und wem das gegen fiese Boss-Gegner wie Skabb the Pirate oder Gaul the Ape King noch immer nicht reichen sollte, der kann zu einer weiteren Neuerung im Drachenarsenal greifen: Durch die „Dragon Time“-Option kann Spyro nämlich die Zeit anhalten und ist dadurch in der Lage, feindlichen Attacken auszuweichen oder aufwändige Puzzles zu knacken. Spyro lässt sich prima über große Schluchten und Abgründe steuern. So meistert er auch Geschicklichkeitspassagen einwandfrei und sammelt Edelsteine und Gegenstände. Als Drache kann Spyro natürlich auch fliegen, durch das gedrückte Halten der Sprungtaste gleitet er geschickt durch die Luft. Im Nahkampf ist er durchsetzungsfähig und haut jeden seiner Gegner geschwind um, denn die Bösewichter lassen sich nach bestimmten Mustern angreifen und die Schwachstelle ist schnell ausgemacht. Die Grafik: Spyro, Sparx, Ingnitus, die Gegner und die Kämpfe, sowie die Rätsel sind grafisch super umgesetzt worden, nur das monotone Leveldesign ist zu beanstanden. Die Umgebung wirkt vor allem durch die Dunkelheit trist und düster. Fehlende Effekte und Glanzpunkte hätten „The Legend of Spyro: The Eternal Night“ grafisch aufgewertet. Jedoch warten eine flüssige Animation und schöne Texturen auf den Spieler. Der Sound: Wie schon im ersten Teil der Saga leihen in der englischen Sprachausgabe Elijah Wood (Der Herr der Ringe) als Spyro und Gary Oldman (Harry Potter) als Ignitus den Drachen exklusiv ihre Stimmen. Auch die deutsche Synchronisation ist gut umgesetzt worden, Sparx glänzt mit gekonnten Statements und gibt zu allem seinen Senf dazu. Der Umgebungssound ist unspektakulär und hätte besser sein können. Die düstere musikalische Unterlegung passt zwar zum Titel „The Eternal Night“, jedoch hätten ein paar Melodien mehr, das Spiel angenehm untermalen können. Special-Features: 80 freispielbare Rätsel warten auf den Spieler. Diese sind knifflig und alles andere als schnell zu lösen. Fazit: „The Legend of Spyro: The Eternal Night“ ist ein klasse Jump & Run-Spiel für große und kleine Zocker. An vielen Stellen oft zu einfach und schnelllebig und dadurch ratzfatz durch gespielt, an anderer Stelle aber sehr kniffelig durch die vielen Rätsel. Wer Spyro im ersten Teil schon mochte, wird ihn im zweiten Teil lieben.
Genre: Jump&Run
Sprache: Deutsch
USK: Freigegeben ab 6 Jahren gem. 14 JuSchG
Systeme: PlayStation 2
Anbieter: Vivendi Games
Entwickler: Krome Studios
Erscheinungsdatum: 13. November 2007
Preis: ca. 29,89 Euro
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